Das Team im Portrait des Fördervereins Schweiz MoPoTsyo 

 

Dr. Madeleine Straumann

Dr. Madeleine Straumann

1980, nach dem Schreckensregime von Pol Pot, flüchteten viele Kambodschaner aus ihrem ausgehungerten und zerstörten Land. Ich arbeitete damals als junge Ärztin in einem Flüchtlingslager und lernte so viele von ihnen persönlich kennen. In meinen späteren Berufsjahren in der Schweiz erlebte ich als Diabetologin täglich mit meinen Patienten, welche Last es bedeutet, mit Diabetes zu leben. 2007 hörte ich am Diabetes-Weltkongress von der Diabetes-Epidemie in Kambodscha, die für ärmere Kambodschaner zu einem Überlebenskampf führt.Damals kam ich auch in Kontakt mit MoPoTsyo. Mir war sofort klar: Dieses Projekt verdient Unterstützung. In der Schweiz fand ich gleichgesinnte Kolleginnen, Kollegen und Diabetes-Betroffene. Zusammen gründeten wir den Förderverein Schweiz MoPoTsyo – damit auch in Kambodscha Menschen mit Diabetes ein lebenswertes Leben haben.

Prof. Dr. Gottfried Rudofsky

Prof. Dr. Gottfried Rudofsky

Schon seit meinem Studium gilt mein Interesse dem Diabetes und seiner Behandlung und bildete auch einen wichtigen Schwerpunkt meiner späteren wissenschaftlichen Arbeit am Universitätsklinikum Heidelberg. Seit Oktober 2013 durfte ich die Leitung der Endokrinologie und Diabetologie am Kantonsspital Olten übernehmen. Neben der Behandlung einer Erkrankung ist es für mich auch wichtig, Versorgungstrukturen zu gestalten. Da mich eine Reise durch Kambodscha im Jahr 2012 von den Menschen im Land und ihren Lebensumständen nachhaltig beeindruckte, war mein Interesse für eine aktive Mitarbeit bei MoPoTsyo sofort geweckt.

Doris Fischer-Taeschler

Doris Fischer-Taeschler

Meine Motivation: Ich kenne Madeleine Straumann seit Jahren, weil ich beruflich mit ihr zusammenarbeiten durfte. Im 2018 werde ich teilpensioniert und freue mich, etwas mehr Zeit für sinnvolle Projekte zu haben. Als Geschäftsführerin von Diabetes Schweiz konnte ich viele wertvolle Erfahrungen über die Arbeit von und mit Patientinnen und Patienten sammeln und durfte dabei auch immer wieder feststellen, wie gut eigentlich das Gesundheitswesen in der Schweiz funktioniert und wie privilegiert Betroffene in der Schweiz sind, trotz oder gerade wegen der hohen Krankenkassenprämien. Am Beispiel von Kambodscha sehen wir, dass das nicht überall Standard ist. Für mich die Motivation, im Förderverein mitzumachen und mitzuhelfen eine tragfähige, zivilgesellschaftliche Selbsthilfeorganisation in Kambodscha aufzubauen

Vreni Amsler

Vreni Amsler

Diabetesberaterin im Spital und in der Diabetesgesellschaft, Revisorin bei MoPoTsyo. Ich unterstütze das Projekt MoPoTsyo v.a. weil es Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht. Betroffene Menschen mit Diabetes können geschult und mit Medikamenten versorgt werden und somit ein gesundes, selbständiges Leben führen. Dazu geben sie ihr Wissen anderen von Diabetes Betroffenen weiter und ermöglichen auch ihnen ein besseres Leben.

Nicole Allemann

Nicole Allemann

Mit 14 Jahren erhielt ich die Diagnose Diabetes Typ 1 und lernte zum Glück schnell damit zu leben. Hier in der Schweiz stehen mir trotz meiner Krankheit praktisch alle Möglichkeiten offen und es lässt sich mit dem Diabetes wirklich gut leben. Als ich erfuhr wie es Menschen mit Diabetes in Kambodscha ergeht, war für mich sofort klar, dass ich das Projekt MoPoTsyo unterstützen werde.

Sabine Blättig

Sabine Blättig

Mein Beruf Pflegefachfrau, seit 1984 Typ 1 Diabetikerin. Es macht mich betroffen wenn ich sehe, wie Diabetiker in Kambodscha um ihr Leben kämpfen müssen. Wir hingegen es leicht haben Medikamente und gute Schulung zu bekommen. Dies ist meine Motivation bei MoPoTsyo mitzumachen.

Edith Neuenschwander

Edith Neuenschwander

Ich bin selbst langjährige Diabetikerin Typ 1 und habe mich spontan entschlossen, bei MoPoTsyo mitzuwirken. Dies ganz einfach, um Menschen mit demselben Problem in Drittweltländern zu unterstützen.

Franz Wüthrich

Franz Wüthrich

Bei einer Kambodscharundreise wurde ich auf die Armut und die med. Missstände im Land aufmerksam, so bin ich bei MOPoTsyo Schweiz Vereinsgründungsmitglied geworden. Bin selber Diabetes betroffener und helfe gerne mit die Umstände so weit möglich zu verbessern.

Mike Zimmermann

Mike Zimmermann

Im Jahre 1971 erhielten ich die Diagnose Diabetes Typ 1. Zu dieser Zeit war es nicht einfach mit dieser Krankheit zu leben. Auf Lebensmittel mit Zucker musste komplett verzichtet werden. Das Verständnis dieser Krankheit durch die Bevölkerung war sehr gering. So eine Erfahrung prägt eine Menschen sehr. Als ich erfuhr das die Diabetes betroffenen Menschen in Kambodscha ergeht, war für mich klar, das Projekt MoPoTsyo unterstütze ich. Deshalb bin ich Gründungsmitglied geworden.