Weshalb diese Diabetes-Epidemie?

1. Genetisch bedingt: in Ostasien, inkl. China und die pazifischen Inseln, 60% der Diabetes-Betroffenen leben in Asien!
2. Westliches Essen: Junk Food nimmt zu
3. Hungerjahre: Hunger in Schwangerschaft führt zu  unterentwickelter Pankreas beim Kind
4. Pankreas-Schwäche wird weiter vererbt.

Diabetes in Zahlen

Diabetes in Kambodscha ist häufig: 5 - 10 % der Leute über 25 Jahre (Schweiz 4 - 5 % der Leute über 25 Jahre), meist 
Typ 2-Diabetes.
Kambodschaner sind meist nicht übergewichtig, Leute mit BMI = 25 gelten in Kambodscha als zu dick.
Diabetes ist oft unerkannt, führt dann in wenigen Jahren zum Tod.
Typ 1 Diabetes ist unerkannt rasch tödlich, Anzahl Betroffener unklar.

Diabetes Realität in Kambodscha: ein Überlebenskampf

Kambodscha mit seinen 14,5 Mio Einwohnern ist eines der ärmsten Länder Südostasiens.

Diabetes in Kambodscha ist lebensgefährlich: Die Überlebensrate nach Diagnose ist ohne Behandlung durchschnittlich 4-5 Jahre. Kinder mit Typ 1-Diabetes überleben meist nicht.

Weshalb ist das so? 

        Die Gesundheitsversorgung in Kambodscha fokussiert auf Infektionskrankheiten (AIDS, Tuberkulose). 
    Diabetes-Behandlung wird vom Staat nicht bezahlt. Das heisst:
     Diabetes-Betroffene müssen für ihre Krankheit selbst bezahlen. 
    Diabetes-Medikamente in der Apotheke sind teuer: 1 Ampulle Insulin à 10 ml kostet 16 US Dollars (Tagesverdienst in             Kambodscha ist 2-3 US Dollars). 
    An Diabetes erkranken in Kambodscha bedeutet: entweder unbehandelt sterben nach 4-5 Jahren oder sich und seine             Familie finanziell ruinieren.